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Posaunen |
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| Die Posaune ist ein tiefes
Blechblasinstrument, das aufgrund seiner weitgehend zylindrischen Bohrung (enge
Mensur) zu den Trompeteninstrumenten zählt. |
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Tenorposaune
Die bei weitem gängigste Bauform
ist die der Tenorposaune, heute in der Regel in B und mit einer
Bohrung von etwa 12,2 bis 13,89 mm. Dieses Instrument ist ab dem großen E
aufwärts voll chromatisch spielbar. Die
Tenorposaune wird ohne Transposition
(klingend, in C) und überwiegend im
Bassschlüssel notiert.
Der deutsche
Instrumentenbauer Christian Friedrich Sattler
stattete im 19. Jahrhundert erstmals eine Tenorposaune mit einem
zusätzlichen Quartventil aus. Diese heute noch verbreitete Bauform
(Quartposaune) bezeichnet man mitunter auch als Tenorbassposaune,
da das Instrument bei betätigtem Ventil in F gestimmt ist wie die vor
Sattlers Innovation gängige Bauform der Bassposaune.
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Bassposaune
Die Bassposaune ist
eigentlich nur eine etwas größere Tenorbassposaune. Wie diese ist sie in B
gestimmt, hat also die gleiche Rohrlänge und unterscheidet sich von ihr nur
durch eine weitere Bohrung (etwa 14,30 bis 14,89 mm), einen größeren
Schalltrichter und ein meist etwas größeres Mundstück. Dadurch spricht sie
in der tiefen Lage besser an, klingt voller und kann lauter gespielt werden.
Das hohe Register klingt dafür matter und erfordert eine größere
Anstrengung.
Die moderne Bassposaune besitzt
mindestens ein Ventil, heute in der Regel wie bei der Tenorposaune auf eine
Quarte gestimmt. Meistens ist zusätzlich ein zweites Ventil
vorhanden, mit dem die Grundstimmung zugunsten voll chromatischer
Spielbarkeit ab dem tiefsten Pedalton weiter herabgesetzt werden kann. Die
gängigsten Grundstimmungen in der Ventilkombination sind Es und D, doch es
gab auch Versuche mit allen Stimmungen zwischen G und E.
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